Für die Frankfurter Schulbauoffensive haben wir am künftigen Gymnasium Süd das Betonschneiden und den Rückbau am erhaltenen Betonskelett übernommen – im Großformat und in luftiger Höhe. Fenster vergrößert, alte Treppenanlagen und Vordächer entfernt, neue Öffnungen hergestellt, das Gebäude wettergeschützt und rund 1.500 Tonnen Beton fachgerecht entsorgt.
Ort: Frankfurt-Sachsenhausen · Bauherr: ABG FRANKFURT HOLDING / Stadt Frankfurt am Main · Rahmen: Frankfurter Schulbauoffensive · Bauzeit: laufend, seit Februar 2026
In Sachsenhausen entsteht aus zwei ehemaligen Verwaltungsgebäuden ein moderner Schulcampus für rund 1.500 Schülerinnen und Schüler – das neue Gymnasium Süd samt Vierfeldhalle. Statt alles abzureißen, bleibt das tragende Betonskelett der acht- und sechsgeschossigen Hochbauten aus den 1980er Jahren erhalten und wird umgebaut. Genau dieses Umformen des Bestands war unsere Aufgabe: nicht abbrechen, sondern präzise zuschneiden.
Damit in den künftigen Unterrichtsräumen helle, freundliche Lernatmosphäre entsteht, mussten die Fensterausschnitte deutlich vergrößert werden. Dafür haben wir über alle Geschosse hinweg die Stahlbeton-Außenwände und Brüstungen zurückgeschnitten und hunderte Fensterstiele aus der Fassade herausgetrennt – hunderte Meter Wand, millimetergenau statt grob gestemmt. Zusätzlich haben wir zahlreiche Tür-, Montage- und Versorgungsöffnungen hergestellt – unter anderem für Versorgungsschächte und Lüftungskanäle.
Mit großen Diamant-Wandsägen haben wir auf dem Dach die massiven Maschinenfundamente der ehemaligen Lüftungstechnik (55 cm Stahlbeton) zerlegt – überall dort wandbündig getrennt, wo der Bestand erhalten bleiben sollte. Für die Arbeiten an der hohen Fassade kamen unsere Roto-Teleskoplader zum Einsatz, mit denen Personen und Bauteile sicher bis in die oberen Geschosse bewegt wurden.
In den Erdgeschossen der Gebäude haben wir die Fassadenelemente samt Tragschalen komplett demontiert. Rund um die Gebäude haben wir zudem die vorhandenen Lichtschächte und Lichtgräben gekürzt und erweitert, um die Untergeschosse besser zu belichten. Ebenso haben wir die alten Eingänge, Rampen, Treppenanlagen und Vordächer – unter anderem an den Häusern A und B – zurückgebaut.
Weil die Fassade großflächig geöffnet wurde, haben wir sämtliche Witterungsschutzmaßnahmen übernommen: In die neu hergestellten Öffnungen haben wir Rahmen mit Folienbespannung montiert, sodass das Gebäude während der gesamten Bauzeit vor Wind und Wetter geschützt blieb. Ebenso haben wir im gesamten Gebäude die erforderlichen Rüstungen und Absturzsicherungen gemäß den Auflagen der Berufsgenossenschaft hergestellt – Sicherheit als fester Bestandteil der Leistung.
Der gesamte anfallende Beton und Stahlbeton – insgesamt rund 1.500 Tonnen – wurde von uns fachgerecht abtransportiert und entsorgt. Von der Baustelleneinrichtung über den Betonschnitt bis zur Entsorgung kam alles aus einer Hand.
Mit unserer Arbeit haben wir die Grundlage für die neue Fassade und den modernen Schulcampus geschaffen – ein Beitrag zu einem der zentralen Projekte der Frankfurter Schulbauoffensive und zu verantwortungsbewusstem Bauen im Bestand. Der Schulbetrieb soll zum Schuljahr 2027/2028 starten.
Klicken Sie auf ein Foto, um die Galerie in voller Größe durchzublättern.














Sprechen Sie mit uns – wir finden auch für Ihre Herausforderung die passende Lösung.
Projekt besprechen